Das Erste-Hilfe ABC
- Wie kann ich helfen? Was kann ich tun? Was muss ich beachten?
- Erste Hilfe beim Hund - Notfallsituationen! Download [184 KB]
- Notfallplan! Ruhe bewahren - Gefahrensituation einschätzen - Selbstschutz beachten Download [248 KB]
- Was noch zu beachten ist - Hilfestellung! Download [254 KB]
Erkrankungen
Wenn ein Hund unerwünschtes Verhalten zeigt und dieses erst seit kurzem besteht oder plötzlich aufgetreten ist, sollte zusätzlich ein Tierarztbesuch in Betracht gezogen werden!
Dadurch kann abgeklärt werden, ob die Ursache der Verhaltensänderung die Folge einer Erkrankung ist.
Viele Fehlverhaltensweisen bei Hunden sind ebenfalls auf Krankheiten, Schmerzen und dergleichen zurückzuführen. Einige davon können angeboren, aber auch erworben sein.
Hier eine Auflistung der häufigste Erkrankungen, Erbfehler und Gendefekte bei Hunden!
*) Magendrehung
*) Dysplasie
*) Patellaluxation
*) Dackellähmung
*) Arthritis
*) Arthrose
*) Sticker-Sarkom
*) Tollwut
*) Leishmaniose
*) Staupe
*) Parvovirose
*) Zwingerhusten
*) Leptospirose
*) Hepatitis
*) Parasiten
Ein Tierarzt Ihres Vertrauens wird Sie beraten und Ihnen gegebenenfalls weiterhelfen. Es besteht auch die Möglichkeit zwischen einer Kombinationstherapie zwischen Tierarzt, Homöopath, Energetiker und Verhaltenstherapeut.
Ernährung
Die Ernährung kann bei der Behandlung von unerwünschten Verhalten eine wichtige Rolle spielen.
Stress belastet den Organismus des Hundes und erfordert eine geeignete Ernährung des Tieres. Unter Stress kann der Kalorienbedarf Ihres Hundes bis zu 300% steigen, die Produktion von Magensäften wird gedrosselt und das Blut vom Verdauungstrakt zu den Muskeln umgeleitet. Dadurch wird die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung beeinträchtigt.
Ernährung kann somit das Verhalten des Hundes wesentlich beeinflussen.
Füllstoffe aus Getreide und Fleischabfallprodukte sind schlimm genug, aber manche chemischen Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Zusätze, die dazu dienen das Futter feucht zu halten, können zu Problemen führen. Viele Hunde reagieren auf Futterzusätze negativ, was sich auch in Verhaltensproblemen äußern kann.
Für minderwertige Futtermittel werden Materialen verwendet, die bei sehr vielen Hunden nachgewiesenermaßen zu Reizungen, Unverträglichkeiten oder Allergien führen.
Mittlerweile gibt es einige wirklich gute Futtermittelhersteller auf dem Markt, nur Vorsicht, vergleichen Sie die Werte der empfohlenen Futtermittel. Seien Sie kritisch und glauben Sie nicht einfach, was Ihnen erzählt wird. Verlangen Sie eine vollständige Liste der Inhaltsstoffe mit einer Garantie, dass wirklich alle Inhaltsstoffe aufgelistet sind.
Natürlich wirbt jeder Hersteller, dass das von ihm vertriebene Futtersortiment das Allerbeste für Ihren Hund sei. Was zählt sind nachvollziehbare Fakten, keine fadenscheinigen Versprechungen!
Wenn Sie sich dazu entschließen sollten, Ihren Hund mit Frischfutter zu ernähren, um möglicherweise schädliche chemische Stoffe im Fertigfutter gänzlich zu vermeiden, dann achten Sie bitte auf ein ausgewogenes, auf den Energiebedarf des Hundes abgestimmtes Futter.
Lassen Sie sich von einem veterinärmedizinischen Ernährungswissenschaftler oder ausgebildeten Ernährungsberatern für Hunde sorgfältig und ausführlich beraten!


